Hahn – Anna Margaretha

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Hahn – Anna Margaretha

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Anna Margaretha Hahn
Kannengasse 15/17


Anna Margaretha Hahn wurde am 18. Oktober 1909 in Dainbach geboren. Ihre Eltern waren Johann Georg Hefner und seine Ehefrau Anna. Mit 25 Jahren, am 11. November 1936, heiratete sie in Dainbach den aus Beckstein stammenden Landwirt Alfons Eugen Hahn. Die beiden wohnten in Beckstein, wo sie im August 1937 ihren ersten Sohn Otto bekamen. Im Februar 1939 folgte dann mit Erwin ihr zweites Kind.
Mit der Einweisung in die Psychiatrische Nervenklinik Würzburg, am 18. November 1940, kam ein großer Einschnitt in ihrem Leben – auch wenn sie in Würzburg nur einen guten Monat bis kurz vor Weihnachten blieb und anschließend vermutlich wieder bei ihrer Familie in Beckstein lebte.
Am 7. Februar 1944 wurde Anna Hahn erneut in eine Nervenklinik eingewiesen – dieses Mal in die Heil- und Pflegeanstalt Wiesloch. Von dort wurde sie am 6. Juni 1944, gemeinsam mit weiteren 169 Bewohnern der Anstalt, nach Hadamar verlegt. Ihr Leben endete am 19. Juli 1944 um 5 Uhr morgens.
Die Todesursache auf ihrer Sterbeurkunde lautete auf „Geisteskrankheit, Darmgrippe“, doch war die Angabe der Todesursache in der Regel falsch, um Angehörige und Behörden zu täuschen.