Bad Mergentheim 1932: Frieda Adler (2. Person von links), Tochter des jüdischen Stadtrats Aron Adler, mit Freunden an der Tauber
Bereits seit dem Jahr 1293 sind in Mergentheim jüdische Einwohner bezeugt. Im Jahr 1895 erreichte die israelitische Gemeinde mit 280 Continue reading →
Dieses Jahr finden wieder die jüdischen Kulturtage im Taubertal statt. Ab dem 02. Oktober und bis zum 31 Oktober finden verschiedene Veranstaltungen in der Region statt.
Von Konzerten über Ortsführungen und Austellungen ist ein breites Angebot vorhanden. Einen detaillierte Übersicht Continue reading →
Die Familie Würzburger ist die Familie, die unter den Mergentheimer Juden den höchsten Blutzoll entrichtete. Sämtliche sieben Familienmitglieder wurden in Lagern ermordet.
Emanuel Furchheimer und Fanny Furchheimer, geb. Luck heirateten 1890 und wohnten seit 28.2.1890 in Mergentheim. Ihre drei Kinder Julius (geb. 28.5.1892), Sigmund (geb. 5.9.1893) und Selma (geb. 10.1.1897) wurden alle in Mergentheim geboren.
Sigmund Igersheimer betrieb in der Kapuzinerstraße 14 gemeinsam mit seiner aus Hechingen stammenden Frau Fanny, geb. Singer ein Geschäft für Schuhwaren und Herren- und Knaben-Konfektion.
Gerstner – Sara geboren am 29. Juli 1878 in Lisberg wohnhaft in Bad Mergentheim, Wettgasse 10 Deportation ab Stuttgart am 01. Dezember 1941 nach Riga-Jungfernhof, Außenlager Ghetto Riga
Dieser Begriff (auch „Blutschande“ genannt) tauchte in völkischen Zirkel und rassetheoretischen Schriften schon in den 1920er Jahren auf. Die Nationalsozialisten benutzten diesen Begriff bald in ihren rasseideologischen und propagandistischen Reden und Schriften. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 wurden Juden Continue reading →
Dieser Begriff bezieht sich auf die Vorgänge im Zeitraum vom 7.11. – 13.11.1938 im Deutschen Reich bzw. Österreich, insbesondere aber die Nacht vom 9. auf 10. November 1938. In pogromartigen Ausschreitungen wurden jüdische Synagogen, Gebetshäuser, jüdische Geschäfte und Wohnungen zerstört Continue reading →
Auch Lager Theresienstadt (tschechisch Terezin) oder Ghetto Theresienstadt.. Es war als Sammel- und Durchgangslager vorgesehen, doch hatte das KZ eine Sonderstellung. Es wurde auch als „Altersghetto“ eingerichtet und für NS-Propagandazwecke missbraucht.
Theresienstadt wurde als Festungsstadt Ende des 18. Jahrhunderts Continue reading →
Einen Einblick in die Situation im Rigaer Konzentrationslager Jungfernhof im Dezember 1941 gewährt Paul Sauer in seinem Buch „Die Schicksale der jüdischen Bürger Baden-Württembergs“:
„Die Deportierten kamen nach Jungfernhof in der Nähe von Riga. Die Männer Continue reading →
Gita Fröhlich geboren am 06. März 1893 in Unteraltertheim wohnhaft in Bad Mergentheim, Holzapfelgasse 8 und in Bendorf-Sayn (Heil- und Pflegeanstalt) Deportation ab Koblenz – Köln – Düsseldorf am 15. Juni 1942 nach Continue reading →