{"id":1589,"date":"2022-07-15T18:27:41","date_gmt":"2022-07-15T17:27:41","guid":{"rendered":"https:\/\/stolpersteine-mgh.de\/?p=1589"},"modified":"2022-09-16T09:41:10","modified_gmt":"2022-09-16T08:41:10","slug":"aber-ich-lebe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/stolpersteine-mgh.de\/en\/aber-ich-lebe","title":{"rendered":"Aber ich lebe"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Vier Kinder \u00fcberleben den Holocaust<\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mgh.de\/wp-content\/uploads\/Aberichlebe_cover-790x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1595\" width=\"395\" height=\"512\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mgh.de\/wp-content\/uploads\/Aberichlebe_cover-790x1024.jpeg 790w, https:\/\/stolpersteine-mgh.de\/wp-content\/uploads\/Aberichlebe_cover-232x300.jpeg 232w, https:\/\/stolpersteine-mgh.de\/wp-content\/uploads\/Aberichlebe_cover-768x995.jpeg 768w, https:\/\/stolpersteine-mgh.de\/wp-content\/uploads\/Aberichlebe_cover-1185x1536.jpeg 1185w, https:\/\/stolpersteine-mgh.de\/wp-content\/uploads\/Aberichlebe_cover.jpeg 1505w\" sizes=\"auto, (max-width: 395px) 100vw, 395px\" \/><figcaption>Quelle: &nbsp;<a href=\"http:\/\/www.chbeck.de\/\">www.chbeck.de<\/a>&nbsp;<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Nach zwei Jahren internationaler und interdisziplin\u00e4rer Zusammenarbeit von \u00dcberlebenden, Zeichnenden, Historikerinnen, P\u00e4dagoginnen und Archiven ist nun die Graphic Novel \u201eAber ich lebe &#8211; Vier Kinder \u00fcberleben den Holocaust\u201e erschienen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zeichnerinnen Miriam Libicki, Gilad Seliktar und Barbara Yelin haben die Erinnerungen von David Schaffer, Nico und Rolf Kamp und Emmie Arbel graphisch umgesetzt und f\u00fchren damit anschaulich vor Augen, was der Holocaust f\u00fcr die Kinder bedeutete und noch immer bedeutet.<\/p>\n\n\n\n<p>Noch heute meidet Emmie Arbel gro\u00dfe Menschenansammlungen. Und wenn sie in ein Caf\u00e9 geht, sucht sie sich immer einen Tisch, an dem sie mit dem R\u00fccken zur Wand sitzen kann und alles im Blick hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Arbel, geboren in den Niederlanden geh\u00f6rt zu den letzten \u00dcberlebenden des Holocaust. Als kleines Kind haben sie und ihre Br\u00fcder die Lager Westerbork, Ravensbr\u00fcck und Bergen-Belsen \u00fcberlebt. Ihre Eltern nicht, sie wurden ermordet. Ein Trauma, das sie bis heute begleitet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>In einem Interview mit den Arolsen Archives antworten Emmi Arbelt und Charlotte Schalli\u00e9 <\/strong><strong>(Projektleiterin)<\/strong><strong> auf die Frage was sie mit dem Projekt erreichen wollen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Emmie Arbel: <\/strong>Das wichtigste daran ist f\u00fcr mich, dass diese schrecklichen Jahre niemals vergessen werden und zu verhindern, dass so etwas noch einmal passiert \u2013 denn wenn es in Deutschland geschah, kann es \u00fcberall auf der Welt geschehen.<strong>&nbsp; <\/strong>Wenn der Comic viele Kinder, die die Erwachsenen der Zukunft sein werden, davon \u00fcberzeugen kann, dann wei\u00df ich, dass ich es geschafft habe \u2026 oder es zumindest versucht habe.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Charlotte Schalli\u00e9:<\/strong> Die Graphic Novels sollen nach der Ver\u00f6ffentlichung im Schulunterricht verwendet werden. Alle dazugeh\u00f6rigen Lehr- und Zusatzmaterialien werden f\u00fcr Lehrer*innen, Holocaust Educators und Forscher*innen frei zug\u00e4nglich sein und wir m\u00f6chten \u00fcber den Prozess der Zusammenarbeit Vortr\u00e4ge und Workshops halten sowie einen Best Practice-Leitfaden anbieten.<\/p>\n\n\n\n<p>Erg\u00e4nzend zu den Geschichten der damaligen Kinder erkl\u00e4ren Zeithistorikerinnen in Nachworten den Kontext der Geschichten.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAber ich lebe\u201c ist am 14. Juli im C.H.Beck Verlag erschienen, hat 176 Seiten und kostet als Hardcover 25\u20ac<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Quellen:<\/strong><br><a href=\"https:\/\/www.chbeck.de\/yelin-libicki-seliktar-aber-ich-lebe\/product\/33743734\">https:\/\/www.chbeck.de\/yelin-libicki-seliktar-aber-ich-lebe\/product\/33743734<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/graphic-novel-aber-ich-lebe-holocaust-100.html\">https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/graphic-novel-aber-ich-lebe-holocaust-100.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/arolsen-archives.org\/news\/aber-ich-lebe\/\">https:\/\/arolsen-archives.org\/news\/aber-ich-lebe\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vier Kinder \u00fcberleben den Holocaust Nach zwei Jahren internationaler und interdisziplin\u00e4rer Zusammenarbeit von \u00dcberlebenden, Zeichnenden, Historikerinnen, P\u00e4dagoginnen und Archiven ist nun die Graphic Novel \u201eAber ich lebe &#8211; Vier Kinder \u00fcberleben den Holocaust\u201e erschienen. 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